Content Marketing // virale Inhalte

Content-Marketing: Live – Beispiel Kunden Doorout



Content Marketing bedeutet für uns nutzbringende Inhalte für Ihre Zielgruppen zu planen, zu schreiben und in die richtigen Kanäle zu verbreiten. Jeder der drei Prozesschritte bekommt den gleichen Anteil an Aufmerksamkeit.

 

Darum Content-Marketing:

  • Emotionen bei dem Leser wecken
  • Diesen zu dem Teilen / Verbreiten der Inhalte bringen
  • Daraus resultierend: Google Suchmaschinenoptimierung – Position 1 bei Google
  • Daraus resultierend: Stärkung der Marke
  • Daraus resultierend: Mehr Umsatz / Verkäufe

Content Marketing am Beispiel unseres Kunden Doorout.com aus Fulda:

Letztes Update des Artikels: 13.02.2017

Wer im Internet nach Content Marketing googelt, findet sehr viele Erklärungen und Definitionen zu diesem Thema. Es wird mit mehr oder weniger marketingtechnisch angehauchten Worten erklärt, was Content Marketing ausmacht, und warum es so wichtig ist.

Wir haben uns dazu entschieden, nicht die einhundertste Erklärung zu diesem Thema abzuliefern, sondern das Thema konkret an einem Beispiel von einem unserer Kunden zu zeigen und zu begleiten.

Die Firma doorout.com war so nett uns die Erlaubnis zu geben, den Prozess des Content Marketings anhand der von WebQuantum umgesetzten Top 10 Fernwanderwege in Europa zu zeigen.

Wer ist Doorout?

Doorout.com ist ein Unternehmen für jeglichen Outdoor-Bedarf. Örtlich vertreten ist die doorout.com GmbH & Co. KG mit einem großzügigen Ladengeschäft in der Frankfurter Str. 62 in Fulda. Ein weiteres, sehr wichtiges Standbein für den Vertrieb ist die Website www.doorout.com.

Was wurde umgesetzt? Top 10 Wanderwege in Europa

Wir haben für doorout Karten geschaffen, auf denen die Top 10 Fernwanderwege in Europa interaktiv dargestellt werden. Wird die Maus über die Karte bewegt, werden die verschiedenen Etappen aufgezeigt. Als Inhalt wurde also eine vollständige Europakarte mit zehn verschiedenen Wegen erstellt, sowie auch einzelne Unterseiten, auf denen die jeweiligen Wanderwege mit ihren Etappenzielen und ebenfalls individuellen Karten vorgestellt werden. Die Produktionsphase ging im ersten Schritt über 4 Monate, es wurden sehr umfangreiche Inhalte produziert.
Mit den Top 10 Wanderwegen in Europa erreichen wir genau die Kundschaft, die bei doorout auch gerne ihre Ausrüstungsgegenstände für solche Touren einkauft.

Wie wurde die komplette Aktion geplant und umgesetzt?

Phase 1 des Content Marketing: Die Recherche / Ideenfindung

Bevor der erste Satz geschrieben wurde, führten wir eine Analyse durch, um zu erfahren, welche Inhalte in Frage kommen könnten.
Warum sollte man bei solch einer Aufgabe möglichst strukturiert vorgehen?
Da eine Content-Marketing Aktion sehr viel redaktionellen Aufwand mit sich zieht, sollte nicht die erstbeste Idee genommen werden. Die Gefahr ist außerordentlich groß, dass das eingesetzte Budget seine Wirkung komplett verfehlt und somit verbrannt wird.

Die eingesetzten Tools für die Recherche

Für eine Voranalyse sind sehr viele Tools im Netz vorhanden. Wir beschränken uns auf eine kleine Übersicht von Techniken, welche sich im Alltag sehr gut bewährt haben.

Themenfindung

Mögliche Inhalte recherchieren, Themenfindung für den Bereich Outdoor

Ahrefs unterstützt maßgeblich den Prozess der Themenfindung

Über die Themenfindung könnte man ein ganzes Buch schreiben. Dies soll aber nicht der Sinn dieses Artikels sein.
Das Tool, welches ich heute vorstellen will, heißt Ahrefs. Ursprünglich als Backlinkchecker auf den Markt gebracht, hat sich Ahrefs inzwischen zu einer mächtigen SEO-Suite entwickelt. Unter anderem gibt es dort den sehr genialen Menüpunkt Content Explorer. Ich gebe hier meinen Suchbegriff „Trekking“ ein. Dies geschieht bewusst als englischer Begriff, da ich untersuchen will, welche Inhalte weltweit zu diesem Thema am meisten geteilt wurden. Der englischsprachige Raum ist im Vergleich zum deutschsprachigen Raum von der Masse an Inhalten um ein Vielfaches mächtiger. Eine Suche nach Fernwanderwege würde vielleicht nur ein Zehntel an guten Ideen nach oben spülen.

Filter verwenden, um mit Ahrefs spezifischere Ergebnisse zu erhalten

Um eine Suche genau definieren zu können, bietet Ahrefs vielfältige Möglichkeiten und Filter, um eine Abfrage immer weiter zu verfeinern.

So kann ich aussuchen, ob meine Ergebnisse nach den meisten Facebook Likes, oder zum Beispiel Tweets oder Google Plus Shares sortiert werden sollen. Ahrefs besticht durch seine riesige Datenbasis. Ich habe schon verschiedene Keyword-Tools verglichen – Ahrefs findet bisher immer die größte Anzahl an Begriffen. Und dies weltweit, also nicht nur für den deutschen Bereich.

Ist das Thema festgelegt, sollte man prüfen, ob ähnliche, relevante Websites vorhanden sind

Im Laufe der Inhalts-Recherche verdichtet sich das Thema immer mehr auf eine Serie über die besten Wanderwege. Bevor die endgültige Entscheidung für ein Thema getroffen werden kann, überprüfen wir noch, ob genügende Websites existieren, die Inhalte von unserer geplanten Serie einbinden können. Denn was bringt es, ein Thema ausführlich zu behandeln, und am Ende festzustellen, dass keine weiteren Websites existieren, die sich ebenfalls damit beschäftigen.
Wir würden die Verbreitung unserer Inhalte erheblich erschweren, wenn nicht sogar unmöglich machen.
Eine gute Content-Marketing-Aktion soll ja neben Social Media Reichweite auch möglichst viele relevante Verlinkungen generieren, um von themenähnlichen Seiten einen stetigen Besucherfluss zu erhalten.

Google Suche verwenden, um relevante Websites, wie Wander- und Reise-Blogs zu finden

Über die Google Suche mit dem Operator „inurl:blog, reisen“, welcher mir alle Seiten zum Thema Reisen listet, in denen der Begriff Blog vorkommt, steht fest: Über 940.000 Ergebnisse.
Es sind genügend Seiten zu dem gewählten Thema vorhanden. Weitere mögliche Themen wären Wander-Blogs, Ausrüstungs-Blogs, Urlaub-Blogs, …

Inhalte planen

Keyword Planner

Beim nächsten genutzten Tool handelt es sich um den Keyword Planner von Google. Dieser verrät uns, wie oft bestimmte Begriffe im Monat durchschnittlich gesucht werden. Außerdem werden vom Keyword Planner Vorschläge angezeigt, welche inhaltlich zum gesuchten Begriff passen.

Erstellung des Briefing für den/die Redakteur/in

Nachdem das Grundthema feststeht – wir haben uns für eine Serie über die Top 10 Fernwanderwege in Europa entschieden – werden die wichtigsten Keywords für die jeweiligen Abschnitte recherchiert. Warum ist das wichtig? Wenn wir bei dem Erstellen eines Themas nicht wissen, welche Suchbegriffe die Zielgruppe passend zu unseren Inhalten in Google eingibt, decken wir immer nur einen kleinen Teil der möglichen Besucher ab. Um dies zu vermeiden, werden alle relevanten Begriffe herausgesucht, um diese für das Briefing des Redakteurs zu berücksichtigen.

WDF & IDF Analysen für die richtige Content Marketing Strategie

Eine WDF*IDF Analyse hilft enorm, Rankings in Google zu verbessern. Google liebt Dokumente, die ein Thema umfassend behandeln. Durch die WDF*IDF Analyse wird schnell deutlich, welche Inhalte die Top 10 Seiten in Google zu einem bestimmten Thema geschrieben haben. Wir haben uns für die WDF*IDF Analyse für das Tool von onpage.org entschieden, da onpage.org erfahrungsgemäß die besten Daten für diese Analyse generiert.

Wie funktioniert eine WDF*IDF Analyse bei onpage.org?

Im Prinzip wird nur untersucht, wie häufig bestimmte Wörter im deutschen Sprachgebrauch auftreten. Das Wort „und“ tritt zum Beispiel häufiger auf im Vergleich zu dem Wort „Content Marketing“. Onpage.org liest zu dem gewünschten Begriff die ersten 10 Seiten in Google zu diesem Thema aus. Als nächstes werden alle gefundenen Begriffe der Top 10 Seiten nach der Wahrscheinlichkeit Ihres Auftretens in der deutschen Sprache sortiert.
Zwei wichtige Aspekte können aus dieser Analyse gewonnen werden.

  1. Wie häufig welche Begriffe zu dem gewünschten Thema erwähnt werden müssen
  2. Welche Randthemen sich an das Hauptthema anschmiegen. Aus der obigen WDF*IDF Analyse zu dem Thema Fernwanderwege geht zum Beispiel hervor, dass Qualitätsgastgeber auf solch einer Route wichtig sind.
Fragenanalyse für das Inbound Marketing

Kein Thema kann richtig umfangreich bearbeitet werden, wenn nicht bekannt ist, welche Fragen zu diesem Thema im Internet kursieren. Hierfür wollen wir euch ein sehr hilfreiches und kostenloses Tool vorstellen. Der Name des genialen Tools lautet http://answerthepublic.com.
Die Bedienbarkeit ist denkbar einfach. Auf der Startseite kann das gewünschte Thema eingegeben werden und das Land, für das die Fragen herausgefunden werden sollen.
Unterteilt wird die Ausgabe in Fragen, sowie in Präpositionen. Für die Abfrage “Fernwanderwege” werden zum Beispiel über 15 Fragen und 22 Präpositionen von answerthepublic gefunden. Diese helfen nachhaltig, die Qualität des Artikels zu verbessern, sowie auf die Bedürfnisse der Leser einzugehen. Zudem sind sie eine gute Ergänzung zu der WDF*IDF Analyse.

Phase 2 des Content Marketing: Inhalte schreiben / erstellen

Nachdem das Thema gefunden und die Prüfung nach genügend Seiten zum Aufgreifen unserer Inhalte positiv verlaufen ist, geht es jetzt nur noch darum, die Inhalte zu erstellen.

Das Briefing für erfolgreiche Inhalte

Nein, es werden immer noch nicht die ersten Inhalte erstellt. Zuerst wird ein Redaktionsplan benötigt, um die einzelnen zu erstellenden Etappen durchzuplanen, ebenso wie die Veröffentlichung.

Frühes Veröffentlichen der ersten Teile

Im Idealfall versuchen wir immer, Artikel in Etappen zu erstellen. Dies bedeutet, so früh wie möglich die ersten Inhalte zu veröffentlichen, damit Google diese einlesen kann. Dies geschieht meistens im Wochenrhythmus, d.h. bestehende Artikel werden regelmäßig erweitert. Dies hat mehrere Vorteile

  • Google sieht jede Woche neue Inhalte, und bewertet den Artikel damit jedes mal neu. Für Google sind die Inhalte also immer aktuell. Dies bedeutet jede Woche einen neuen Bonus bei Google.
  • Die Inhalte können mit jedem Update neu beworben werden. Sei es in Social Media Kanälen wie Facebook, oder aber auch in der Blogosphäre. Es besteht jedesmal die Chance, neue Leser und auch Linkverweise einzusammeln.
  • Durch das regelmäßige Updaten des Artikels kommen Leser mehrmals zum Lesen zu diesem Artikel zurück. Dies sind sehr wichtige Signale für Google. (Fast) nichts ist wertvoller für Top Positionen in Google als wiederkehrende Besucher.

In dem Fall der Wanderwege ist dies nicht praktikabel umsetzbar gewesen. Es macht ja wenig Sinn, nur die Hälfte der Etappen zu veröffentlichen, und den Fernwanderweg dann zu bewerben. Man könnte jetzt mit einem Art Cliffhanger argumentieren, dass die andere Hälfte eine Woche später erscheint, dies schien uns aber für diesen Themenbereich nicht praktikabel. Die veröffentlichten Posts werden in einem größeren Zyklus aktualisiert. Wir ergänzen diese nach ca. 4 Monaten – so lange hat die Erstellung aller 10 Teile gedauert – um weitere Informationen wie Packlisten oder zu empfehlende Unterkünfte. Auch dies wird sich sehr positiv in Google auswirken, da die bestehenden Inhalte mit immer mehr Informationen angereichert werden, und somit für den Leser immer wertvoller werden.

Zusammenfassung der Vorteile für das regelmäßige Updaten der Inhalte beim Content Marketing:

  • Aufenthaltsdauer steigt
  • Absprungrate sinkt
  • Besucher lesen sich die Artikel öfters durch, bzw. besuchen diese vor einer geplanten Tour noch einmal, um die Packlisten zu studieren. Wichtige Signale über wiederkehrende Besucher werden an Google gesendet.

Keine gute Idee, nur einzelne Teile des Wanderweges zu veröffentlichen. In diesem Fall funktioniert das wöchentliche Updaten eines Artikels nicht so gut.

Für die Leser des Content Marketing Artikels

Viel Theorie, aber bisher nur wenig Praxis. Deswegen gibt es hier jetzt eine kostenlose Vorlage für ein erweitertes Briefing für Euren Texter. Dieser wird es euch danken. => Download Vorlage Briefing Content-Marketing <=

Das Problem mit den Bildern und dem Urheberrecht

Viele Content Marketing Ideen scheitern daran, dass in Deutschland wenig Bildmaterial genutzt werden kann, bzw. große rechtliche Unsicherheiten herrschen.

In unserem Falle konnten wir genügend Material über Fotolia erwerben, um alle Fernwanderwege auszuzeichnen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, bei Facebook die eigenen Leser anzuschreiben, ob diese Fotos zur Verfügung stellen. Welche Möglichkeiten existieren, um an gute Materialien zu gelangen? Hier eine kleine Übersicht:

  • Bilddatenbanken:

    • Bei Designlinks.de exisitiert eine tolle Übersicht von 25 Datenbanken.
    • Freie Bilddatenbanken, bei denen es rechtlich in Deutschland aber evtl. Probleme geben könnte, gibt es hier.
  • Hotlinking der Bilder
    Bei Hotlinking spricht man davon, dass das Original Bild noch auf dem ursprünglichen Server verbleibt. Eingebunden wird es, indem man einfach in der Bild Adresse die URL des fremden Servers angibt.

    Beispiel: Die Website-URL lautet webquantum.net, und ein fremdes Bild wird im HTML-Quellcode so: <img src=”http://fremder-server.com/image.jpg”> eingebunden.
    Diese Methode der Einbindung ist – so unglaublich es auch klingen mag – urheberrechtlich erlaubt, da das Original Bild ja noch auf dem Server des Urhebers liegt.

    • Detailliertere Infos zu dem Thema sind bei allfacebook zu finden.
    • Ein interessantes Interview zu dem Thema, per Hotlinking von YouTube eingebunden, könnt Ihr euch hier anschauen:

  • Privatpersonen nach Bildern fragen
  • Wenn ihr eine Aktion mit zum Beispiel süßen Katzenbildern plant, dann schaltet doch einfach eine Facebook Kampagne, in der ein Wettbewerb gestartet wird. Das schönste Katzenbild von allen eingesendeten Bildern bekommt einen Preis, z.B. einen Kratzbaum.

    Teilnahmebedingung für den Wettbewerb ist, dass die eingesandten Bilder von Euch auf eurer Seite veröffentlicht werden dürfen. Somit bekommt Ihr die Grafiken, die Ihr benötigt, und könnt auch schon gleichzeitig auf Euer Content Marketing durch den Wettbewerb aufmerksam machen.

Content Marketing und Google SEO

Wer sich die Mühe macht, gute Inhalte zu erstellen, möchte normalerweise natürlich auch eine möglichst große Reichweite damit erzielen.

Kurzfristig funktioniert dies über virale Effekte der Inhalte. Möglichst viele andere Seiten oder auch soziale Netzwerke erwähnen meine Inhalte. Um langfristig einen regelmäßigen Besucherstrom zu generieren, sollte auch darauf geachtet werden, mit den erstellten Inhalten möglichst gut in Google gelistet zu sein.

Wir stellen Euch einen Leitfaden zur Verfügung, mit dem Ihr die einzelnen Punkte Schritt für Schritt abhaken könnt. Vorher sollen aber die wichtigsten Punkte erklärt werden:

Title Description Optimierung für das Content Marketing

Ein wichtiger Punkt für die Google Optimierung ist, dass Euer Ergebnis in Google auch geklickt wird. Daher sollte Euer Suchergebnis, das Google anzeigt, mit Bedacht optimiert sein. Für den Title dürft Ihr ca. 60 Zeichen verwenden, für die Description nicht mehr als 156 Zeichen.
Sonderzeichen, wie ✓ erhöhen die Chance, dass euer Ergebnis geklickt wird.
Gesetzt werden der Title und die Description über die Meta Tags <Title> und <Description> im Header Eurer Webseite. Eine Optimierung kann Euch bis zu 30% und mehr an zusätzlichen Besuchern über Google auf Eure Seite bringen.

Jetzt kommt der Haken an der Sache: Google ersetzt euren optimierten Title und die Description gerne mit eigenen Werten. Was tun? Google nutzt sehr häufig die Inhalte Eurer Website. Wenn Google also Ausschnitte aus Eurer Seite anzeigt, ändert diese einfach ab. Damit werden dann mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder Eure Title und Description in Google angezeigt.


 

Auffälliges Snippet mit Sprungmarke

Ein Sprungmenü bzw. Übersichtmenü Eurer Abschnitte am Anfang Eurer Webseite ist sehr hilfreich, um in Google weiter vorne zu stehen. Ihr könnt verschiedene Keyboard-Kombinationen, für die Ihr ranken wollt, mit in das Sprungmenü aufnehmen.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass in den Ergebnissen, die Google von Euch anzeigt, auffällige Sprungmarken mit vorkommen können. Dies erhöht die Klick-Quote in Euer Ergebnis.

Zusätzlich stärkt Ihr Eure interne Verlinkung, da die Sprungmarken ja interne Links sind, und somit Euer kompletter Beitrag besser in Google gelistet wird.

Mit Pro und Contra Listen in Google und bei den Lesern ganz nach vorne kommen

Wie schon häufiger erwähnt, will Google den besten Artikel zu einem bestimmten Thema auf Platz 1 setzen. Zu dem besten Artikel gehört auch immer, dass ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wird. Von daher ist es immer sinnvoll sich Gedanken darüber zu machen, wann etwas eingesetzt werden kann, und wann nicht, bzw. klare Abgrenzungen zu schaffen.

Wenn Ihr Eure Pro und Contra Aspekte schön übersichtlich in einer Tabelle gegenübergestellt, ist es nicht nur für Google klasse, sondern auch für Eure Leser. Oft werden von diesen nicht reine Textwüsten gesucht, sondern schön übersichtlich aufbereitete Informationen. Dies lässt sich in Eurer Content Marketing Aktion durch Pro und Contra Listen realisieren.

 

Warum externe Verlinkungen so wichtig und hilfreich sind

In Deutschland wird sehr wenig zu anderen Seiten verlinkt. Dies mag einerseits an der momentanen verrückten Gesetzgebung liegen, bei der man sehr schnell in die Haftung geraten kann, aber andererseits auch an alten SEO Weisheiten, die schon lange nicht mehr gültig sind.
Wie man hier an diesem Artikel sehen kann, kümmere ich mich um all diese Punkte nicht. Die Zahl der ausgehenden Links ist locker zweistellig. Ein weiterer Grund, warum nicht gerne nach außen verlinkt wird ist die Angst, Besucher zu verlieren.

Contra externe Verlinkungen:
  • Aktuelle Gesetzgebung:
    Theoretisch müsste man zum momentanen Zeitpunkt Anfang Januar 2017 ständig prüfen, ob die angelinkten Seiten nicht gegen irgendein Recht verstoßen. Diese Gesetzgebung wird so nicht stehen bleiben, da sie in der Praxis unmöglich durchzuführen ist. Von daher verlinke ich einfach weiter nach außen.
  • SEO Mythos Externe Links schaden der eigenen Seite:
    Suchmaschinenoptimierer sind immer sehr darauf bedacht, worauf sie verlinken. In vielen Köpfen herrscht immer noch die Meinung, dass Links nach draußen der eigenen Seite schaden, und diese somit in den Google Ergebnissen abfällt. Dies stimmt für sinnvoll gesetzte Links nicht.
  • Mythos Besucher verlieren:
    Wenn mein Artikel interessant genug ist und der interessierte Leser einem externen Link folgt, kommt dieser auch wieder zu meinem Artikel zurück. Es kommt einfach nur darauf an, die Inhalte interessant genug zu schreiben. Google empfindet es als sehr wertvoll, wenn Besucher öfters wiederkehren. Am besten Euer Artikel bietet so viel Mehrwert, dass dieser in einem Lesezeichen gespeichert wird.
Pro externe Verlinkungen:

Warum verlinke ich denn jetzt so viel nach außen? Einfach weil diese Links meinen Lesern Mehrwerte bieten. Dadurch wird mein Artikel wertvoller, und die Leser bleiben länger auf meiner Seite und kehren häufiger zurück. Dies hilft meinen Lesern und mir, auch in Google mit diesem Artikel nach vorne zu kommen. Von daher ist es sehr sinnvoll, Links auf weiterführende Themen zu setzen.

Download Leitfaden gute Inhalte

Dieser Download ist eine Checkliste für Euch um zu prüfen, ob Euer Content Marketing Artikel auch in Google Top Positionen erreichen kann. => Download Vorlage gutes Google Ranking <=

Phase 3 des Content Marketing: Content verbreiten / sharen

Nachdem wir uns mit der Recherche und dem Erstellen des Inhalts beschäftigt haben, kommt der nächste Schritt, und zwar das Verbreiten des Contents. Denn was bringt es, einen genialen Artikel zu einem Thema zu schreiben, dieser aber nicht gelesen wird? Diese Disziplin entscheidet über Erfolg und Misserfolg der gesamten Kampagne.

facebook werbung

Mit Facebook Werbung gezielt Journalisten ansprechen. Ursprünglich publiziert von Marty Weintraub

Wie ist es zu schaffen, ohne größere Kontakte zu Journalisten in den Online-Medien erwähnt zu werden? Die einschlägigen Online-Presseverteiler, die die Seite Gründerküche übersichtlich zusammengefasst hat, helfen hier nicht wirklich weiter, da Redakteure von dort täglich hunderte Nachrichten erhalten. Mit großem Glück wird der Titel einer Nachricht überflogen, eine Publikation in einem größeren Medium habe ich persönlich über diese Presse Hubs in den letzten Jahren noch nicht erreicht.

Bekannte Presseportale sind:

Mit exakter Zielgruppenauswahl auf Facebook zum Erfolg

Hier kommt jetzt der geniale Trick von Marty Weintraub http://www.aimclearblog.com/ zum Tragen der es geschafft hat, mit 18 Dollar eine große Anzahl von Journalisten zu erreichen und auch zum Publizieren zu bewegen. Wie hat er das bloß gemacht?

Indem er Facebook Anzeigen exakt auf die Zielgruppe von Journalisten geschaltet hat.
Schritt für Schritt Anleitung, Content-Promotion zum fast Nulltarif:

Schritt 1: Im Facebook-Werbeanzeigenmanager nach der Arbeitsstelle selektieren:

Facebook bietet die Möglichkeit, Kampagnen nur für Angestellte bestimmter Arbeitgeber auszuspielen. Die passiert bei dem Erstellen der Werbekampagne bei dem Feld „Zielgruppenauswahl“

content verbreiten


Die Auswahl nach bestimmten Attributen ist nicht ganz einfach bei Facebook zu finden. Wichtig ist, bei der detaillierten Zielgruppenauswahl auf „Durchsuchen “ zu klicken, um in das benötigte Menü zu gelangen.
Jetzt könnt Ihr Eure Zielgruppe exakt definieren. Lasst Euch nicht davon abschrecken, dass Facebook die Zielgruppe als „zu spezifisch“ deklariert. Eure Anzeigen werden trotzdem geschaltet.


Nachdem genügend Arbeitgeber adressiert wurden, wollen wir ja wirklich nur die Journalisten erwischen. Von daher wird unsere Zielgruppe noch genauer eingeschränkt. Bei der Auswahl der Interessen sollte nicht zu genau vorgegangen werden, um auch wirklich alle potentiellen Journalisten zu adressieren.


Beide Strategien vereint schaffen es, eine exakte Zielgruppe zu erreichen. Es kann sein, dass die Kosten der Facebook Kampagne dadurch ein wenig höher sind als sonst, allerdings wird dafür eine sehr spezifische und wertvolle Zielgruppe erreicht. Die Auswirkungen können sehr positiv überraschen.

Die beiden Strategien können natürlich auch jeweils einzeln in einer eigenen Kampagne genutzt werden. Gebe ich als Berufsbezeichnung Chefredakteur ein, adressiere ich dementsprechend alle Personen, die diesen Posten innehaben.

Welche Kampagne am Ende des Tages besser läuft, kann nur durch Ausprobieren herausgefunden werden. Von daher gilt: Schalte möglichst viele verschiedene Kampagnen, um die mit dem besten ROI (Return On Investment) zu finden. Optimiere gute Kampagnen immer weiter.

Weitere nützliche Zielgruppen, z.B. Blogger über Facebook adressieren

Wichtig ist, eine größere Liste von E-Mail Adressen von Bloggern zu besitzen. Diese können über Tools wie z.B. die Scrapebox oder import.io gewonnen werden.

Im nächsten Schritt wird eine Custom Audience für Facebook erstellt, um diese mit den E-Mail Adressen zu füttern. Facebook adressiert dann exakt nur an die in der Liste vorhanden E-Mail-Adressen die Werbeanzeigen. Viel genauer kann Werbung nicht mehr ausgespielt werden!

Blogger auf die Inhalte aufmerksam machen / Trackback

Eine einfache Methode seine Inhalte im Netz zu verbreiten ist die, auf andere Blogs die thematisch passende Inhalte haben, zu verlinken.
Viele Blogsysteme, so auf WordPress, benachrichtigen bei dem setzen eines Links den angelinkten Partner. Es wird hierbei von einem Trackback gesprochen.

Das „Trackbacken“ bietet verschiedene Vorteile:

  • Durch externe weiterführende Inhalte gewinnt mein Blogpost an Mehrwert
  • Der angelinkte Blog wird automatisch benachrichtigt
  • Dadurch kommen Besucher von der externen Seite auf meinen Artikel, dieser wird bekannter
  • Ein Backlink zu meinem Artikel ist entstanden, dieser hilft für die Suchmaschinenoptimierung

Eine gute Methode für das finden von Trackback Blogs

Auch für diese Aufgabe stellt Google hilfreiche Suchoperatoren zur Verfügung. Mit dem Operator „intext:trackback“ werden Seiten herausgesucht bei denen dieser Begriff auch wirklich auf der Seite vorkommt. Da Google hier nach Relevanz selektiert werden meist diejenigen Seiten angezeigt, die schon mehrere Trackbacks erhalten haben und diese auch freigeschaltet haben. D.h. es besteht eine erhöhte Chance das der eigene Trackback auch wirklich veröffentlicht wird. Hinter diesem Operator wird dann der eigentliche Suchbegriff angegeben, sowie die Zeitspanne auf den letzten Monat oder ähnliches beschränkt, da dies ebenfalls die Chancen einer Veröffentlichung enorm erhöht.



Aktuelle Liste, wer sich mit Content Marketing in der Bloggerlandschaft beschäftigt:

Anschreiben relevanter Seiten

Die einfachste Methode, Reichweite für meine Inhalte zu erreichen, ist das Anschreiben anderer Webmaster, die ähnliche Webseiten betreiben.

Für das Beispiel Content Marketing genügt es, die Google-Suche wiederum auf den letzten Monat zu beschränken, sowie Content-Marketing und Blog in die Suche einzugeben.
Ungefähr die Hälfte der Seiten sind potentielle Linkpartner für mich.

Folgendes Vorgehen hat sich bewährt: Ich schaue mir genau die Zielseiten an, von denen ich einen Link haben will, und verfasse ein individuelles Anschreiben, warum diese meinen Inhalt einbinden sollen. Sofern es passt, verlinke ich diese auch aus meinem Artikel heraus.

Achtung, dieser Artikel ist noch nicht fertiggestellt und wird ständig überarbeitet. Schaue doch einfach öfters vorbei, um diesen weiter zu verfolgen. Es kommen noch ein paar schöne Tipps !

Auswertung, welche Reichweite wurde für Doorout.com erlangt?

Social Media Reichweite durch das Content Marketing – Facebook

Auf dem Facebook Kanal von doorout konnten die einzelnen Wegstrecken eine sehr große Resonanz erzeugen. Gegenüber einem normalen Artikel, wie z.B. einem Schuhtest konnte hier das 10 bis 100-fache an Reichweite und Kommentaren erzielt werden.

Diese Reichweite konnte durch emotionale Bilder und schöne wanderbeschreibungen erzielt werden. Alleine die Tatra Überschreitung hatte eine Reichweite von über 17.000 Personen auf Facebook, wurde über 22 mal geteilt und hat 169 likes bekommen.

Und dies ist nur eine Station von über 10 Stück.

Organischer Traffic bzw. Google Reichweite durch das Content Marketing

Google ist eine ideale Quelle um über Monate und Jahre regelmäßige Besucherströme auf eine Seite zu leiten. Wie entwickelt sich unsere Übersichtsseite der Top 10 Wanderwege?

Teilweise gelangen schon über 100 Besucher am Tag von Google auf die Übersichtsseite der Top Wanderwege in Europa. Dies ist für den Monat Januar ein sehr guter Wert, da dies ja noch nicht der typische Monat für Wanderungen ist. Interessant ist die Entwicklung der Zugriffe, die im Monat September langsam begonnen hat, und sich in letzter Zeit immer schneller steigert.
An diesem Beispiel ist schön zu verfolgen, wie lange sich Google mit guten Rankings Zeit lässt.

Ein kleiner Auszug (27.1.2017) an erreichten Positionen in Google.de:

  • Platz 5 => Fernwanderwege Europa
  • Platz 3 => Wanderwege Europa
  • Platz 7 => Fernwanderwege
  • Platz 2 => schönste Wanderwege Europa

Update: Rankings durch Content-Marketing (13.2.2017):

  • Platz 3 => Fernwanderwege Europa
  • Platz 3 => Wanderwege Europa
  • Platz 7 => Fernwanderwege
  • Platz 2 => schönste Wanderwege Europa

Update: Rankings in Google (1.5.2017):

  • Platz 1 => Fernwanderwege Europa
  • Platz 1 => Wanderwege Europa
  • Platz 5 => Fernwanderwege
  • Platz 1 => schönste Wanderwege Europa

Tools für das Content Marketing

Einen Ausblick, wie umfangreich Content-Marketing sein kann, bietet folgende Grafik:
Hier werden die verschiedene Methoden und Dienstleistungen sowie Tools gezeigt die dazu dienen, Inhalte zu erstellen sowie im Netz zu verbreiten. Im Original sind diese hier bei chiefmartec zu finden. Die Infografik enthält über 3.874 Logos und Dienstleister.

Interessante Blogbeiträge zu dem Thema

Beiträge, die gegen das Content Marketing sprechen:

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