Social Recruiting vs. Stellenbörse: Das sollten Sie wissen
Immer mehr Arbeitgeber bevorzugen Social Media Recruiting gegenüber Stellenbörsen, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen.
Social Recruiting vs. Stellenbörse - Das sollten Sie wissen
Social Media Recruiting vs. Stellenbörse
Warum die besten Bewerber nicht über Stellenbörsen zu finden sind
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Für viele Firmen wird es immer schwieriger, gute Fachkräfte zu finden. Sie inserieren monatelang auf diversen Stellenbörsen, aber es melden sich nur sehr wenige oder auch unqualifizierte Kandidaten.
Offene Stellen werden dann nicht mit den idealen Kandidaten besetzt, sondern stellen eher eine Art Notbesetzung dar. Doch wie ist es möglich, auf scheinbar leergefegten Märkten** noch gute Mitarbeiter zu finden, und das vor allem in ausreichender Menge?
Genau hier kommt sogenanntes Social Recruiting** ins Spiel. Im Folgenden erklären wir im Detail, was genau das ist und wieso es so gut für die Akquise von neuen und vor allem qualifizierten Mitarbeitern** funktioniert.
(Social-Recruiting | So funktioniert die Personalsuche trotz Fachkräftemangel.)
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Was sind die Vorteile von Social Recruiting?
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Warum funktioniert Social Recruiting so gut?
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Welche Kanäle eignen sich für Social Recruiting?
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Social Recruiting: Eine Studie aus der Praxis
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Für wen lohnt sich Social Recruiting?
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Wie erobert man als Unternehmen die besten Mitarbeiter?
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Fazit
Was sind die Vorteile von Social Recruiting?
Social Recruiting
Dort werben, wo die wirklich guten Mitarbeiter sind
Eroberung von attraktiven Bewerben, denn die wenigsten guten sind aktuell auf der aktiven Suche nach einem neuen Job
Kurzfristige Mitarbeitergewinnung in 30 - 60 Tagen. Qualifizierte Bewerbungen, innerhalb der ersten Tage.
Hochwertige Talente, da diese schon angesprochen werden, bevor sie aktiv auf Jobsuche sind
Viele Bewerber - Auswahl der besten liegt bei Dir
Durch Pausieren der Kampagnen kann der Bewerberfluss sofort gestoppt werden
Digitale Bewerbung in 90 Sekunden
Vorfilterung direkt im Bewerbungsprozess durch individuelle Fragen
Du gibst Dein Werbebudget für eine individuelle Anzeige mit Deinem eigenen Logo aus. Somit auch parallel zur Mitarbeitergewinnung das Markenbewusstsein
Stellenportale
Menschen, die gerade keinen Job haben, oder dessen alter Job gefährdet ist
Menschen, die gerade aktiv nach einem Job suchen
Sehr lange und mühselige Suche nach passenden Mitarbeitern
Keine herausragenden Talente (da diese bereits vorher durch Social Recruiting angesprochen wurden), tummeln sich nicht auf Stellenbörsen
Wenige Bewerber, Personal kann nicht ausgesucht werden
Können nicht sofort gestoppt werden, wenn kein Bedarf mehr an Mitarbeitern besteht
Altbackene Bewerbungsprozesse mit Lebenslauf und Anschreiben
Vorfilterung erst über die Bewerbung oder im Bewerbungsgespräch
Dein Werbebudget geht komplett auf die Mitarbeitersuche drauf, alles sieht gleich aus, Du arbeitest nicht aktiv mit Deinem Branding
Warum funktioniert Social Recruiting so gut?
(Social Recruiting versus Jobportale und Stellenanzeigen)
Social Recruiting: Eine Studie aus der Praxis
Häufig genutzte Social-Media-Kanäle
30,4 %
22,8 %
16,4 %
16,4 %
Youtube
5,5 %
3,7 %
“Social Recruiting und Active Sourcing”, Ausgewählte Ergebnisse der Studie “Recruiting Trends 2020”. Von Prof. Dr. Tim Weitzel, Dr. Christian Maier, Dr. Christoph Weinert et al. Universität Bamberg 2020. Quelle: zur Studie
Die obige Studie der Universität Bamberg aus dem Jahr 2020 zeigt: Nicht einmal ein Drittel der Unternehmen verwenden Social Media, um ihr eigenes brand öffentlichkeitswirksam zu verbreiten. Dazu würde bereits eine Facebook Fanpage zählen, die sich recht leicht aufbauen lässt. Die Wirkung eines effektiven Auftritts in Social Media sollte auf keinen Fall unterschätzt werden, da dies oftmals für potenzielle Bewerber ein erster Berührungspunkt mit einem Unternehmen darstellt. Die volle Bandbreite von Social Recruiting führt jedoch noch weiter als nur der Aufbau einer Social Media-Präsenz.
“Jeder zweite Kandidat möchte lieber von einem Unternehmen angesprochen werden, als sich selbst aktiv zu bewerben.” (Quelle: s.o.)
Diese sogenannte Direktansprache von potenziellen neuen Mitarbeitern kann natürlich über LinkedIn oder andere Kanäle direkt an das jeweilige Postfach erfolgen. So wird es von vielen Headhuntern praktiziert. Direktansprache kann jedoch auch bedeuten, über Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram oder LinkedIn direkt Anzeigen in den Nachrichtenfeed von geeigneten Kandidaten zu senden. Diese Methode, die einen Teil des hier vorgestellten Social Media Recruitings darstellt, eignet sich deutlich besser zur Akquise der besten Fachkräfte als Headhunter oder Stellenportale.
Für wen lohnt sich Social Recruiting?
Wenn…
… mindestens 3 neue Stellen pro Jahr besetzt werden sollen
… Mitarbeiter zu schnell wieder wechseln
… Du eigentlich ein attraktiver Arbeitgeber bist, aber das eventuell noch nicht richtig nach außen kommunizierst
Wie erobert man als Unternehmen die besten Mitarbeiter?
Ging es in der Vergangenheit darum, sich als Bewerber möglichst gut darzustellen, ist der Spielball heutzutage in vielen Fällen aufseiten der Unternehmen: Bedingt durch den Fachkräftemangel ist es für viele Unternehmen essenziell geworden, sich den besten Fachkräften gegenüber als möglichst attraktiv zu präsentieren.
Je nach Branche und Region können die Auswirkungen des Fachkräftemangels teils drastisch sein, weshalb es hier umso wichtiger ist, effektive Rekrutierungsverfahren zu nutzen.
Natürlich bleibt die Höhe des Gehaltes weiterhin ein überzeugender Benefit** für potenzielle neue Mitarbeiter. Aber das Gehalt ist nicht der einzige Grund, sich für oder gegen ein Unternehmen als neuer Arbeitgeber zu entscheiden.
Auch die sogenannten Soft-Faktoren** wie beispielsweise Kinderbetreuung, Mitarbeiterfeste, Gesundheitsvorsorge für Mitarbeiter, angefangen vom Obstkorb bis hin zu speziellen Versicherungen oder auch gemeinsamen Unternehmungen der Mitarbeiter, spielen mittlerweile eine immer größere Rolle.
(So geht Recruiting heute | Personalgewinnung über die sozialen Medien bietet viele Vorteile)
Wie bringe ich interessante Bewerber dazu, auf meine Anzeige zu reagieren?
Locken können auch Mitarbeiterparkplätze, moderne Dienstwagen, die Anzahl der Urlaubstage oder das aktive Vermeiden von zu vielen Überstunden. Für viele Arbeitnehmer ist es auch attraktiv, zu wissen, dass sie stets mit den besten benötigten Werkzeugen arbeiten. Im Handwerksbereich kann beispielsweise ein sehr gut ausgestatteter Bus mit Rückfahrkamera und weiteren Komfortextras ein Fachkräfte-Magnet sein. Es gilt also, wirklich relevante benefits zu kommunizieren, die bei Bewerbern ernsthaftes Interesse hervorrufen – gerade dann, wenn konkurrierende Firmen keine derartigen benefits anbieten.
Fazit
Recruitment über Social Media hat sich im Konkurrenzmarkt zwischen Stellenbörsen, Jobportalen und Headhuntern als extrem effektiver Weg, die besten potenziellen neuen Mitarbeiter zu erreichen, herauskristallisiert. Die meisten Unternehmen nutzen diese Möglichkeit der Mitarbeiterakquise nicht und setzen weiterhin auf Recruiting Plattformen. In einem See voller Unternehmen, die nicht innovativ denken und weiterhin auf Lebenslauf und Bewerbung bestehen, stellt Social Recruiting daher ein ausgezeichnetes Alleinstellungsmerkmal dar.
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